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Meine aktuellen Programme:

 

"Ab durch die Mitte"        mit Udo Zepezauer

 

 

Ab durch die Mitte - Midlifecrisis verboten!

 

Die besten Jahre - wann sind die eigentlich?

Mit 20? Mit 30? Ab 40 aufwärts?

Oder geht es ab 40 eigentlich nur noch bergab?

Was wechselt frau in den Wechseljahren - den Mann? Die Haarfarbe? Den Geisteszustand?

Welche Vorteile hat es, nicht mehr ganz jung zu sein?

Was haben alte Eltern und pubertierende Kinder gemeinsam?

Wie funktioniert eigentlich Tinder?

Und wie schafft man es, ein Klassentreffen in Würde zu überstehen?

 

Diese und viele andere wichtige Fragen sind Teil meines Programmes "Ab durch die Mitte" mit Udo Zepezauer.

Udo und ich kennen uns seit 26 Jahren - ich für meinen Teil habe mehr Jahre MIT Udo in meinem Leben verbracht als ohne ihn! Die Jugend haben wir beide hinter uns gelassen und zeigen nun mit Witz, Musik und Improvisation, dass das nahende Alter kein Grund ist, die Krise zu kriegen.

 

 

 

"Tauschrausch" mit Helge Thun und Jakob NackenBildergebnis für tauschrausch thun

 

Bringen Sie Dinge mit, die Sie schon lange loswerden wollten und staunen Sie,

was daraus für abenteuerliche Szenen, Sketche und Lieder aus dem Stegreif entstehen:


Der alte Reiseführer aus Südtirol als Musical? Die aussortierte CD von PUR im Mittelpunkt einer Mordermittlung?

Die hässliche Krawatte vom letzten Geburtstag als Freestyle Rap? Das weiß niemand vorher!

Am wenigsten wir drei Akteure selbst. Jeder Abend ist anders, aber immer urkomisch und am Rande der Genialität.

Und hinterher können Sie Ihren ganzen Schrott auch gerne untereinander tauschen!

Das ist besser als Flohmarkt und lustiger als eBay!

 

So ein Ganzkörper-Bananenanzug, wie Mirjam Woggon ihn trägt, sollte doch allemal eine Rettungsweste wert sein. Foto: Roller

 

Pforzheimer Zeitung 20.11.2018

 

Mirjam Woggon, Helge Thun und Jakob Nacken im „Tauschrausch

 

Pforzheim. Ein Plastikhühnchen, das Geräusche macht, wenn man es zusammendrückt. Ein Tortenheber, der vier verschiedene Musikstücke spielen kann. Und eine Korsage, die so eng ist, dass kaum jemand hineinpasst: Wozu soll das nur gut sein? Mirjam Woggon, Helge Thun und Jakob Nacken kennen die Antwort zwar auch nicht, aber die Drei schaffen es, aus jedem scheinbar noch so nutzlosen Krempel einen humorvollen Sketch zu fabrizieren, ein Gedicht, ein Lied und, wenn es sein muss, sogar eine Tragödie antiken Ausmaßes.

Voll und ganz im „Tauschrausch“ sind sie bei ihrem Auftritt am Sonntag im Kulturhaus Osterfeld und können es kaum erwarten, die Dinge den Besitzer wechseln zu lassen: ein Ganzkörper-Bananenanzug gegen eine Rettungsweste, ein rotstichiger Globus gegen einen alten Kassettenrekorder mit Mikrofon und einen elektronischen Bass gegen einen Spazierstock mit Klingel. Warum denn auch nicht?

Schließlich ist Tauschen etwas Kommunikatives. Etwas, das die Menschen zusammenbringt und Spaß macht. Erst recht, wenn dabei aus einem Globus, einem „Chinesen-Hut“, einer Gitarre und einem „Anti-Aggressions-Pilz“ eine „logisch-stringente Geschichte“ wird. Oder zumindest so etwas Ähnliches. Und wenn die Drei dann noch anfangen, ganz spontan über den 60. Geburtstag einer in der Psychiatrie arbeitenden Schwiegermutter zu singen, dann gibt es kein Halten mehr. Dann wird in der ersten Reihe so laut und hysterisch gelacht, dass Thun ermahnen muss: „Ist ja gut jetzt.“

Überhaupt sind die Zuschauer im voll besetzten Haus mittendrin statt nur dabei, von Anfang bis Ende, gut zwei Stunden lang. Sie dürfen persönliche Fragen beantworten, in ihren Handys nach interessanten Sätzen suchen und den Dreien in der Pause Bilder schicken, die sie dann zu einer Geschichte über die Kanalbauarbeiten in Calw verarbeiten.

Dafür schlüpft Nacken in die Rolle eines Ingenieurs, sinniert über den „Erlebnisraum Kanal“ und erklärt, er arbeite für die Firma ISTW: „In Scheiße tauchen wir.“ Auf solche Ideen muss man erst mal kommen. Und es wird noch besser: Im Stil einer antiken Tragödie erzählen die Drei die dramatische Geschichte eines Friseurbesuchs in der Türkei, bei dem einem das in Heißwachs getränkte Wattestäbchen in die Nase gesteckt und dann ruckartig wieder herausgezogen wird. Aber natürlich nur, wenn man deutscher Tourist ist, denn: „Der Türke selbst traut sich nicht zu Mehmet.“ Ein Happy End hat dagegen das spontan aus den Tauschgegenständen entwickelte Musical „Der Zauberspiegel“, in dem ein armes Bauernmädchen mit enger Korsage den roten Surfer auf seinem Board trifft und den Bananendosengarten im „Chiquita-Country“ sieht. Ziemlich gaga und sinnbefreit, aber auch unglaublich lustig. Das Publikum ist begeistert von so viel Improvisationstalent und spendet tosenden Beifall.

Autor: Nico Roller

 

 

 

Improkrimi  mit Bernd Kohlhepp und Matthias Weiss

 

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Eine Leiche. Ein Gegenstand. Eine Todesart.

Und ein Ermittler. Ein ganz besonderer Ermittler: Herr Hämmerle aus Bempflingen alias Bernd Kohlhepp.

Es gibt nichts, was dieser Mann nicht kann. Und wenn doch hat er ja eine, pardon unendlich viele Frauen an seiner Seite. Alle kongenial verkörpert von Mirjam Woggon.

Das Publikum hilft mit- und ist verdächtig. Nichts ist vorbereitet oder geprobt, alles improvisiert. Und trotzdem lösen wir jeden Fall.

Musikalisch brilliant untermalt und bereichert von Matthias Weiss.

 

 

Heidenheimer Zeitung  10.4.2018

"Wenn Bernd Kohlhepp irgendwo die Bühne betritt, hat er die Lacher ab dem ersten Satz auf seiner Seite. Zum Auftakt des Kulturfrühlings in Erpfenhausen brachte er darüber hinaus seine schlagfertige Komiker-Kollegin Mirjam Woggon mit. Das bedeutete doppelten Angriff aufs Zwerchfell – und sowohl beeindruckende Fähigkeiten in urkomischer Schauspielerei als auch in Gedächtnisleistung, Schlagfertigkeit und Wortwitz.

Beide, Kohlhepp und Woggon, improvisieren mit Leidenschaft. Sie spulen kein vorgefertigtes Skript ab, sondern reagieren auf Hinweise oder Begriffe aus dem Publikum(...)

Am Mittwoch war nur eins im Vorfeld klar: Das Duo wird einen Krimi improvisieren. Dazu benötigten sie ein Mord-Opfer, ein Mord-Werkzeug, einen weiteren Gegenstand, teilnehmende Personen, einen Ort. „Eine Frau. Ein stumpfer Gegenstand oder Nervengift. Ein Kaktus. Ein Milchmann. Eine Telefonzelle“, so lauteten die Vorschläge.

Bevor Kohlhepp – in der Rolle seines Alten Egos Hämmerle – und Mirjam Woggon loslegen, lernen sie erst noch ein paar Zuschauer näher kennen. Sie freuen sich über Beate und Sonja aus der ersten Reihe, aber auch über Wolfgang. Obwohl der nichts als seinen Namen verraten will. Auf Kohlhepps Frage, was er denn beruflich mache, antwortet er „Das geht Sie gar nichts an.“

Damit jedoch macht er sich erst recht zur Zielscheibe. Kohlhepp grinst – und Wolfgang entwickelt sich zum Running Gag im Stück. Immer mit der Aussage: „Das geht dich gar nichts an“.

Das Publikum brüllte vor Lachen. Unterstützt von Matthias Weiß als atmosphärischem Stimmungsmacher am Keyboard entwickelt sich im Lauf von zwei Stunden ein Krimi mit drei Leichen und einem Mordversuch. Woggon erzählt, Kohlhepp reagiert. Spielt, was sie sagt. Reagiert anders als sie denkt. Sofort geht sie auf den neuen Weg ein. Als sei er so geplant gewesen. Und – sie spielt sämtliche Statistenrollen.

Auf diese Weise weiß keiner, was als Nächstes passiert. Selbst die Darsteller nicht. Die müssen sich im Sekundentakt auf neue skurrile Situationen einstellen, müssen singen, müssen  rausfinden, wieso eine unreife Zucchini zur Mordwaffe wird und warum trotzdem Nervengift im Spiel ist. Sämtliche Stichwörter aus dem Publikum werden eingebaut, Perücken, Kleidung, Accessoires benötigt.

Am Ende ist es Wolfgang – der aus der ersten Reihe –, der an fast allem schuld ist. Beate scheint seine Zwillingsschwester zu sein und hat Gerda aus Eifersucht erschlagen. Weil Gerda Hämmerles Jugendliebe war und sie immer links liegen ließ. Zur Strafe müssen die „Geschwister“ auf Hämmerles Mutter aufpassen – während der und Bärbel auf Kuba Salsa tanzen. Happy End."